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Bürgerentscheid zu Windpark Altenholz am 31.5.

Bürgerbegehren erfolgreich!

Die Bürgerinitiative Gegenwind Altenholz hat ihre Unterschriftensammlung erfolgreich abgeschlossen. Nach der offiziellen Auszählung wurden 2.542 Unterschriften (31% der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger von Altenholz) gesammelt.

Dieses Ergebnis ist ein deutliches Signal aus der Bevölkerung: Viele Menschen in Altenholz wünschen sich Transparenz, frühzeitige Information und echte Mitsprache bei wichtigen kommunalen Entscheidungen.

 

Dennoch folgte die Gemeindevertretung in der Sitzung am 18.3. nicht dem Ansinnen des Bürgerbegehrens. Deshalb folgt jetzt ein Bürgerentscheid am 31.5.

Nutzen Sie Ihre Stimme!

Stimmen Sie mit “JA” für die Aufhebung des Aufstellungbeschlusses und für ein lebenswertes Altenholz!

Ihre Wahlbenachrichtigung kommt automatisch per Post. Bitte nutzen Sie Ihre Stimme.

 

Wenn Sie am 31. Mai nicht persönlich wählen können oder möchten: Stimmen Sie bereits vorab per Briefwahl bequem von zuhause aus.

Bürgerentscheid

Warum dieser Standort nicht geeiget ist

Obwohl das Land Schleswig-Holstein die Flächen in Altenholz/Felm mehrfach geprüft und als ungeeignet abgelehnt hat, versucht die Gemeinde, das Projekt über eine Ausnahmeregel (Gemeindeöffnungsklausel) zu ermöglichen.

Landesplanung

Fachlich abgelehnt

Das Gebiet ist im Landesentwicklungsplan kein Vorranggebiet, sondern wird vielmehr als abgelehnte Potenzialfläche geführt. Die Gründe dafür sind vielfältig - Abstände, Natur- und Artenschutz, Rotmilan, tiefgreifende Veränderungen im Landschaftsbild, Infrastrukturkonflikte.

Quellen:

Finanzielles & Wirtschaftlichkeit

Unsichere Einnahmen

Im aktuellen Planungsstand sind die Einnahmeprognosen durch den Windpark nicht seriös abzusehen - selbst auf Seiten des Investors erscheinen unterschiedliche Zahlen. Demgegenüber stehen hohe Planungsaufwände innerhalb der Gemeinde. 

Quellen:

Sicherheit & Infrastruktur

Flughafen Holtenau

Die Nähe zum Flughafen Holtenau und die Bauhöhen über 200 m verletzen die Sicherheitssektoren der Deutschen Flugsicherung (DFS). Instrumentenanflüge sind betroffen; die Genehmigungsfähigkeit des gesamten Vorhabens ist rechtlich zweifelhaft. Eine verantwortungsvolle Planung muss solche Faktoren frühzeitig berücksichtigen, um unnötigen Aufwand und Kosten zu vermeiden.

Quellen:

Intransparentes Verfahren

Ein zentrales Problem der bisherigen Planung liegt in der mangelnden Transparenz. Entscheidende Gespräche und Entwicklungen fanden über einen langen Zeitraum hinweg nicht öffentlich statt, wodurch viele Bürger erst sehr spät oder gar nicht informiert wurden. Diese fehlende Einbindung hat zu Frustration und Misstrauen geführt. Vertrauen entsteht jedoch nur, wenn Bürger frühzeitig beteiligt und offen informiert werden. Eine Politik, die erst fertige Konzepte präsentiert, anstatt den Dialog zu suchen, gefährdet die Akzeptanz wichtiger Projekte nachhaltig.

Quellen:

Ökologische und gesundheitliche Risiken

Viele Bürger äußern konkrete Sorgen hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf Gesundheit, Lebensqualität und Natur. Themen wie Lärmbelastung, Schattenwurf sowie der Schutz sensibler Tierarten – insbesondere des Rotmilans, Fledermäusen und Zugvögeln – spielen dabei eine zentrale Rolle. Diese Bedenken sind nicht pauschal ideologisch motiviert, sondern basieren häufig auf persönlichen Erfahrungen und nachvollziehbaren Risiken. Eine nachhaltige Entwicklung kann nur gelingen, wenn ökologische Verantwortung und das Wohl der Bevölkerung gleichwertig berücksichtigt werden.

Quellen:

  • Foto Rotmilan, aufgenommen am 15.2.2025, Ecke Kubitzberger Weg / Grasweg

"JA" zum Bürgerentscheid

Stimmen Sie mit "JA!"

Mit einem "JA" beim Bürgerentscheid am 31.5 haben Sie die Entscheidung:
 

  • Ein JA schützt Altenholz vor einem fachlich nicht tragfähigen Vorhaben.

  • Ein JA verhindert finanzielle Risiken und schützt die kommunalen Haushaltsmittel.

  • Ein JA stellt sicher, dass Windenergie dort entsteht, wo sie sinnvoll und fachlich vorgesehen ist.

  • Ein JA stärkt die verlässliche, geordnete Landesplanung.

  • Ein JA schützt die Lebensqualität der Menschen in Altenholz.

  • Ein JA bewahrt Natur, Artenvielfalt und die charakteristische Landschaft unseres Ortes.

  • Ein JA stärkt die Sicherheit und schützt kritische Infrastruktur.

Wofür wir stehen

Die Bürgerinitiative stellt ausdrücklich klar, dass sie erneuerbare Energien und den Ausbau der Windkraft grundsätzlich unterstützt. Unser Engagement richtet sich nicht gegen Windenergie an sich, sondern gegen die geplante Nutzung dieser konkreten Fläche. Aus unserer Sicht fehlt bislang eine nachvollziehbare und transparente Abwägung aller betroffenen Interessen – der Anwohnerinnen und Anwohner, der Gemeinde, des Grundstückseigentümers und des Investors. Wir setzen uns für ein faires Verfahren ein, das auf klaren Fakten und offener Kommunikation basiert.

Wenn Sie Fragen zu unserem Bürgerbegehren haben, können Sie sich jederzeit an uns wenden. Am leichtesten geht dies per Email an:

Maike Melson, Sebastian Heesch 
beide wohnhaft in Altenholz-Klausdorf
über Rechtsanwalt Marcel Matt
c/o Rechtskontor
Dr. Schott & Kollegen
Hoheluftchaussee 95
20253 Hamburg

  • Instagram

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Kontakt

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